Experimental Noise...

Experimental Noise...
Monno
mir
Tumido
Freitag, 25.02.2011
22:00
Experimental Noise...

ACHTUNG!!! Die Veranstaltung findet in der STWST statt!

MONNO ist eine Band die nicht nur die Hörgewohnheiten harmoniebedürftiger, easy-listening affiner Hörer_innen auf die Probe stellt; selbst für Menschen, die dem extremen Hörgenuß zugeneigt sind, kann diese Berliner Combo schnell mal eine Herausforderung darstellen. Daß sie dabei noch extrem wandlungsfähig sind, beweisen ihre drei bisher veröffentlichten Alben; präsentierten sie auf ihrem Erstling „Candlelight Technology“ noch eine verstörende Mischung aus Free-Jazz und Electronics, sind sie mittlerweil, nach einem Abstecher zu, tja, nennen wir es NoiseRock, wobei die Betonung definitiv auf Noise! liegt, bei schweren, doomigen Riffs, düsteren Drones und bitterbösen Beats angelangt.

Das ändert nichts daran, daß sie nach wie vor eine Soundwelle durch die Bearbeitung von Schlagzeug, Bass, Saxophon und Elektronik auslösen, die prädestiniert ist, die Ohren wieder mal ordentlich durchzuputzen!

 

Das schweizer Trio MIR sollte auch schon längst keine Unbekannte mehr sein, bespielten sie doch schon wiederholt Linz und nicht zuletzt die KAPU. MIR schafft monotone, an die Geräuschkulisse von Industrieanlagen erinnernde Rhythmen, spielt mit minimal eingesetzten Melodien, die aber deswegen nicht weniger effizient ihre Experimentelle und Industrial-lastige Auffassung von moderner elektronischer Musik erkennen lassen. Die ruhigeren Momente bieten einen perfekten Soundtrack zu Stanislaw Lem's Solaris, wobei heftigere Passagen an eine Mischung aus Björk'schem Technoismus und die fabelhaften Neptune erinneren, natürlich alles eingebettet in's bandeigene MIR-Universum mit seinen vielen Facetten und Grautönen.
Nicht immer einfach, oft fordernd, auf jeden Fall eine Hör-Herausforderung, die die eventuell anstehende Anstrengung wert ist!

 

TUMIDO – LP Release Show!!! TUMIDO, ein außergewöhnliches Duo bestehend aus Schlagzeug und Bass entwickelte sich aus jahrelanger Zusammenarbeit der beiden Musiker Bernhard Breuer und Gigi Gratt. Es hat alles Platz, was dem Augenblick dient. Da trifft Noiserock auf Industrial, Melancholie gibt Härte die Klinke in die Hand und progressive Grooves kommen auf ihrem wilden Ritt durch die Seelenzustände neben lo-fi Electronics zum Stehen.

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