noisers

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Monno
knut
Freitag, 28.09.2007
noisers

Der Sinngehalt des Wortes „Knut“ erschöpft sich glücklicherweise nicht nur im bärig-peinlichen Medienwahnsinn unseres deutschen Nachbarlandes, auch aus der Schweiz gibt es dazu einen überaus bemerkenswerten Beitrag:

KNUT ist eine musikalisch explosive Mischung aus kompromisslosem into-your-face-hardcore-riffing und stampfenden bis treibenden sludgig anmutenden Grooves (man denke dabei vor allem an den ersten Track auf ‚Bastardizer’) mit ordentlich Geschrei, teilweise bricht auch der eine oder andere Downcore-Part durch, das Ganze aber stets versetzt mit einem hörbaren Mathcore-Bauchkribbeln. Wer hierbei Gedanken an Coalesce und Botch hegt, liegt nicht ganz falsch und so verwundert es auch nicht, dass die Jungs letztes Jahr bereits ihren 5. Release auf Hydra Head begießen durften.

Würde man sich Knut als sagen wir mal eine laute Maschine oder eine stinkende, dröhnende Eisenbahn vorstellen, so muss man bei MONNO schon in wesentlich abstrakteren Strukturen denken. Die Band ist nicht leicht zu knacken und selbst für Menschen mit extremen Hörgewohnheiten eine Herausforderung. Chaos, Noise, Verwirrung. Schwere. Dichte. Wahnsinn.
Schlagzeug, Bass, Saxophon und Elektrofaxe vereinen sich zu einem scheinbar unlösbaren gordischen Knoten. Nur ganz vereinzelt lüftet sich der Schleier und ruhigere, atmosphärische Klänge lassen einen wieder auf das Hier und Jetzt besinnen. Würde man den Kopf eines schweren Psychotikers öffnen würde es mich nicht wundern, wenn daraus die neue Monno zu hören wäre…

Also, wer am Freitag Dancing Stars mal Dancing Stars sein lassen möchte, ist herzlich eingeladen, sich in der Kapu eine gehörige Portion musikalische Inspiration und audiophilen Hörgenuss abzuholen.

Flyer / Plakat
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