Corridor Kooperaton: MIKE WATT & THE MISSINGMEN

Corridor Kooperaton: MIKE WATT & THE MISSINGMEN
Mike Watt
Montag, 31.03.2014
20:00
Corridor Kooperaton: MIKE WATT & THE MISSINGMEN

»Third Opera« - A curious Night Fever ( curated by Madame Macario )

MIKE WATT & THE MISSINGMEN

Kinder, Kinder, ist das eine Aufregung! Schlappe 25 Jahre seit seinem letzten Linz-Gig (fIREHOSE im Posthof), ist Mike Watt endlich wieder in town. Und wir haben Glück, er tourt ein zweites Mal mit seiner dritten Punkrock-Oper ”Hyphenated-Man”, seiner eventuell besten (schlechte gibt’s nicht) Platte seit dem Aus der großen MINUTEMEN (remember D. Boon – 1958 -1986). Der Vorwärtsdenker hat sich dabei einen kleinen Rekurs erlaubt und die 30 (!) Einheiten des rasanten Werks auf einer alten Gitarre Boons geschrieben. Herausgekommen ist eine nicht leicht zu lesende Reflexion über Identitäten. Watt hat in mehreren Bosch-Gemälden 30 Bindestrichmänner gefunden, die seine Geschichte erzählen. Ein Trip! Genauso dicht wie die Sprache prescht die Musik des Trios daher. Tom Watson (Slovenly, The Red Krayola) 
spielt Gitarre, Raul Morales ist Schlagzeuger, Watt bedient den Thunderbroom und besorgt Spiel/Gesang. Präzision und Dynamik werden neu definiert. Auf wessen Ideen
ihre Musik mitunter fußt, wird hoffentlich im Zugabenblock demonstriert: Wire, Beefheart, Lou Reed, Urinals, Roky Erickson und Blue Öyster Cult sind denkbar, auf Minutemen-Songs wird man wohl auch hoffen dürfen. Iggy wusste, warum er Watt zu seinem Bass-Stooge gemacht hat. Noch eine Erinnerung: Punk is whatever we made it to be.

mehr watt: www.hootpage.com


GUESS WHAT von der britischen Insel werden groteskerweise vom Sound des italienischen Kinos der 60er & 70er Jahre verfolgt. Mit Orgel und Schlagzeug sorgen sie für abgefahrene Soundtracks der trippigen Superlative. L'OEILLÈRE aus Brüssel wird auf der akustischen Gitarre vorab noch dreckig und abgedreht zwischen Sir Richard Bishop und John Fahey anschlagen. Jahui!

 

foto: Manfred Rahs

Flyer / Plakat
Corridor Kooperaton: MIKE WATT & THE MISSINGMEN
»