Tag 1 in der Kapu

Tag 1 in der Kapu
M185
Nifty's
Club Deportivo Jesus
Freitag, 18.03.2011
22:00
Tag 1 in der Kapu

Das Open Air Oheim goes big little City Festival geht in die 4. Runde. Die Bewohner des gallischen Dorfes an der Donau pilgern nach Linz, um
dort, in der KAPU und der Stadtwerkstatt, Feste zu feiern und so die
Wartezeit zum diesjährigen Open Air zu verkürzen. An 2 Tagen erwartet
euch ein Programm von Hip Hop über Rock bis zu Elektronik, wie am
großen Open Air wird also für alle was dabei sein.

 

M185 haben leider bagesagt!


Nifty´s ist – ganz im freien Geist ihres Namensstifters Naftule „Nifty“ Brandwein, des „King of Klezmer“ – ein musikalischer Schatz und tut etwas, das man dem österreichischen Fußball wünschen würde –  Nifty´s spielt nach vorn! Diese mehrfach preisgekrönte Band (World Music Newcomer Award; Ö1 Künstler des Jahres) schöpft aus einem profunden Wissen um jüdische Musik und geht mit ihren Eigenkompositionen weit darüber hinaus. Ein Aspekt der Raffinesse der Band ist ihre Unkalkulierbarkeit. Hier stellt sich nicht die Frage: "Was mag die nächste Nummer wohl bringen?", sondern vielmehr: "Wohin geht's im nächsten Takt?" Sie entwerfen eine Hörerwartung um dieser dann nicht zu entsprechen. Sie rollen den roten Teppich aus, um ihn sogleich unter den Ohren wegzuziehen. (Albert Hosp)

Mit ihrem ersten Album „Takeshi Express“ (2007) war Nifty´s noch eindeutig dem Nu-Klezmer verpflichtet. Ihr zweites Album (Naftularasa, 2009) ist nicht mehr so leicht einzuordnen  – Nifty´s macht „Naftularasa“ - da trifft Klezmer schon mal auf Death Metal, Polka auf Surf-Rock. Mit „Naftularasa“ beleuchtet Nifty’s die Klezmertradition neu. Ganz im Sinn von"Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ Das Ergebnis ist ein hochenergetischer und plastischer Sound – ungestüm, lyrisch, poetisch und ernsthaft mit Humor. Hier sind handwerklich exzellente, hochkreative Musiker am Werk, die die Party nicht vergessen. Darum unbedingt live genießen – da ist Nifty’s ein echter Vollwaschgang.

 

Das Fundament, auf dem der Club Deportivo Jesus seine Kompositionen aufbaut ist Rock. Ausgehend von geerdeten Gitarrenriffs mischt sich seine Musik immer wieder mit Stilistiken wie Jazz, Metal oder Ska. Stampfende Riffs verlieren sich in psychedelischen Gitarrensoli, Metal zerstückelt sich zu Ska und bluesig anmutender Rock wird zu freier Improvisation. Das Schlagzeug schmettert, die Gitarre brüllt ihr Lied.

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