Endlich Fastenzeit!!

Endlich Fastenzeit!!
Nesseria
SIX-SCORE
Mittwoch, 17.02.2010
20:30
 

DER Angriff aufs Gehörzentrum zum Beginn der Fastenzeit!
Wer die Schnauze voll hat von halblustigen Faschingssspäßen, „LeiLei“ - Karnevalskaskaden und bürgerlichem Ballvergnügen senke das Haupt und lasse sich ein verkehrtes Aschekreuz auf die Stirn pinseln, auf daß die Seele gereinigt werde von den Verfehlungen und Lastern, die das metalgeprägte irdische Dasein mit sich bringen. Hebet die Hand zum satanischen Gruße und wirbelt eure Haare (falls vorhanden) im Takt der euch dargebotenen Läuterung.

Nachdem ein gutes Jahr seit ihrer Gründung vergangen ist und sie ein erstes, äußerst gelungenes, Demo abgeliefert haben, freuen wir uns, SIX-SCORE, eine der „Nachwuchshoffnungen“ in Sachen Grind- und Hardcore aus Linz, in der KAPU begrüßen zu dürfen. Seit Jahresende 2008 steht SIX-SCORE als Trio auf der Bühne, und seit einiger Zeit feilen die drei jungen Herren (unter ihnen einer, den die KAPU und ihre Gäste bestimmt noch in Erinnerung haben, handelt es sich doch um den MenKillingMen-Schlagzeuger) an ihrem ersten Longplayer, der, zwar im Februar wahrscheinlich noch nicht veröffentlicht, mit Sicherheit live präsentiert wird. Musikalisch klar im weit gesteckten Feld Hard- und Grindcore zuhause, lassen sich SIX-SCORE nicht einfach auf 08/15-Hardcore-Klischees reduzieren. Auf ihrem wirklich respektablen Demo „Maximum Gain by Efficient Use of Affliction“ geben sich moshige Hardcoreparts mit präzise geknüppelten Grindcoredrums die Hand und wütend gebrüllte Texte gehen mit sägenden Metalriffs ins Bett. Kurz gesagt, eine junge linzer Band, die euch mal ordentlich eins auf die Rübe geben wird.
NESSERIA aus Orleans/Frankreich wählen einen ähnlich direkten Weg.
Düstere, getragene Gitarrenintros machen manischem Geschrei, begleitet von peitschendem Schlagzeug und ohrenzerfetzendem Gitarrensound Platz. Sind die älteren Nummern der vier Split -Veröffentlichungen (u.a. mit Venosa, Cyberne oder Fuck the Facts) noch stärker Grincore beeinflußt, gehen die neueren Nummern eher in Richtung schwer metallastigen Hardcore, der alle Converge Fans mit den Ohren schlackern lassen wird. Das Schlagzeug brettert dahin als gäbe es kein Morgen, der Bass treibt die beiden Gitarren in Höllentempo vor sich her und der wütend brüllende Sänger rundet den Soundtrack zur Apokalypse ab.
Mit auf Tour kommt das erste Full Lenght Album, das Ende 2009 auf Trendkill Rec. erschien und allen Klavierstimmer_innen sei an diesem Abend empfohlen, angebotene Ohrenprotektoren in Anspruch zu nehmen.

Flyer / Plakat
Endlich Fastenzeit!!