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BOB CORN
peeesseye
Donnerstag, 05.11.2009
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BOB CORN wieder in der KAPU begrüßen zu dürfen, ist uns eine Ehre. Auch unsere Freund_innen aus Ottensheim sind mittlerweile auf den BOB gekommen. Auf diesem Weg gleich eine direkte Einladung nach Ottensheim - Kommen!

Hinter dem klingenden Namen BOB CORN verbirgt sich Tizio Sgrabi aus San Martino Spino/Italien, der bepackt mit Akustikgitarre und einer wunderschön traurigen Stimme von Menschen und der Liebe erzählt. Er bezeichnet seine Musik selbst gerne als „sad punk“.

Einer der wenigen, der heraussticht aus der in den letzten Jahren enorm gehypten und teils ins Belanglose und Beliebige driftende Singer-Songwriter-Szene. Ein Kosmopolit und Gentleman mit dem Herz am linken Fleck und einer, der auch Hüsker Dü oder Bonnie Prince Billy covern darf, ohne dass einer/einem die Farbe aus dem Gesicht läuft - soviel ist gewiss!

Nicht weniger charmant, dafür aber um einiges durchgeknallter, ist jedenfalls das aus Brooklyn stammende Trio PEEESSEYE (P-S-I) rund um den Gitarristen Chris Forsyth, den Elektroniker Jaime Fennelly und den Schlagzeuger Fritz Welch.

"PEEESSEYE klingen, als ob ein kleines Kind in einem Raum sitzt und eine sich ständig wiederholende Melodie spielt, während nebenan jemand völlig durchdreht." (so geschrieben im Wire Magazine zum 2006er Album „oo-ee-oo“); andernorts auch als „Situationistischer-Feldaufnahmen-Rock“ tituliert.
Wer sich darunter jetzt immer noch nichts vorstellen kann, PEEESSEYE liefern hochwertige, elektroakustische Musik, die dicht mit Drones, Feedback, Rauschen, Brummen und klassischen Läufen auf der Gitarre gespickt ist; sozusagen ein Amalgam aus Minimalist Rock, Noise, Folk, Drone, Improv, Sound Poetry, ... und einer gewaltigen Portion Absurdität, die nicht zuletzt der Stimme, mehr Instrument als Gesang, zu verdanken ist.

Allen Stop.Spot!-Festival Besucher_innen des Jahres 2007 sind PEEESSEYE sicherlich noch ein Begriff weil eben damals bereits zu Besuch in Linz.

Für all jene Freund_innen experimenteller Musik die noch nicht das Vergnügen hatten, sei dies eine Einladung, den Weg in die KAPU auf sich zu nehmen.