Agrimonia

Agrimonia
Agrimonia
zombiefied
Mittwoch, 11.03.2009
Agrimonia

Mit den Worten:“Wenn ihr Malachi (ich hoffe ihr könnt euch alle an das großartige Konzert vom 10. Jänner erinnern...) mögt, werdet ihr Agrimonia lieben.“ bekam ich das Angebot, diese Band in der KAPU zu veranstalten. Und das war nicht zuviel versprochen. Ich könnte jetzt die Einleitung zum Konzert vom eben angesprochenen 10. Jänner wiederholen, doch erspar ich euch das (wen's interessiert es ist im KAPUzine Jan/Feb '09 nachzulesen).
AGRIMONIA kommen aus Götheburg/Schwedenund werden uns an diesem Abend beweisen, daß an der These von herausragenden schwedischen Metal- und Hardcorebands immer noch was dran ist. Schwer metallischer, doomiger Crust. Getragen, plötzlich alles niederreißend, in akustischen Gitarrenparts endend, das Gehör bis auf's Äußerste strapazierend, sollte ihr letztes Album, in Deutschland auf Skuld Releases erschienen, eigentlich nimmer enden. Immer wieder taucht ein kleiner Hoffnungsschimmer in den am Nervenkostüm zerrenden, episch in die Länge gezogenen, dabei nie langatmig wirkenden, Riffmauern auf, der dann ebenso schnell wieder von schweren Basslines getrieben und manischen Schreien begleitet in Grund und Boden gestampft wird.
In einem Review hört sich das dann so an:“If you've ever wanted to know exactly how your favourite metal, crust, and doom bands would have sounded like if they were one band, this is where you should turn.“ Kein Namedropping an dieser Stelle, ihr wißt was ich meine.
Eröffnen wird den Abend ZOMBIEFIED aus Linz. Zuletzt vom 2004 gegründeten Quartett auf ein Trio geschrumpft, lieferten sie letztes Jahres ein Demo ab, das sich gewaschen hat (siehe KAPUzine Nov/Dez '08). Es wird zwar nichts neu erfunden, dafür ordentlich aufs Ganze gegangen. Mit einem Fuß im Metal, einem im Hardcore und einem am Gaspedal werden Instrumente, Stimmen und empfindliche Gehörorgane im Publikum auf die Grenzen der Belastbarkeit hin geprüft.

Flyer / Plakat
Agrimonia