Opening Party

Opening Party
delilah
Fetch
Electrocas
vernissage juli hinterberger "das geköpfte"
Freitag, 03.10.2008
Opening Party

ab 20:00

Vernissage: Juli Hinterberger "Das Geköpfte"


Schnipsel, Tafeln, Bilder, Pappen


aus der Hölle und aus dem Himmel und aus dem Land von Hinten.

Malerei, Collage, Kratzkatz und vor allem das abgeschnittene Pferd, der Hirsch, der Stier, der Embryo, der verlorene Punkt.

Wo kein Boden ist, ist wildernde Kunst.

Fetch! aus Prag beschreiben sich in ihrer Bandbiografie mit folgenden
Worten: "we know each other from highschool and we've been playing in
this band since 2000".

What?

Klingt nach Standard Scheiße. Ist es aber nicht!

Denn was Fetch! präsentieren ist weit entfernt von solchen "Wir kennen
uns seit der Highschool und sind die besten Freunde"- Fake Warmduscher
Bands.

Mit dem im Jahre 2005 produzierten Tonträger "jemne" im Handgepäck geben
Fetch! Gas - und zwar ordentlich! Hat man sich vor kurzem noch mit
Delilah in der Tschechischen Republik die Gitarrenkabel geteilt,
ejakulieren die drei Herrschaften diesmal hierorts "soundwaves, beats,
sweat, splinters, repetitions, dusty carpets, stale air, windy roads,
broken strings, empty bottles, dirty guitar cables, distortions, scissor
cut tunes, feedbacks", und natürlich, "...love..."

Hier darf arschgewackelt werden -- oder doch nicht?



Die vier Herren von Electrocas, ebenfalls aus der Tschechischen
Republik, sind laaaangweilig?! Und das in der KAPU?! Gemeinsam mit Delilah?!
BULLSHIT!

Electrocas trashen und screamen! Electrocas trancen und schwitzen!
Electrocas blasen euch an die Wand!

Indianerehrenwort!


Unsere Haus- und Hofband (*hüstel*) Delilah wird ebenfalls das ihrige zu diesem Abend beitragen. Die drei Jungs - oder, naja - jungen Herren aus Linz sind immer wieder für sehr intensive Krachmusik-Konzerte verantwortlich. Mit ihrem Rezept aus durchaus verkopften Rhythmusteilen, langgezogenen Noiseparts mit einer Prise Knicksi-Knacksi, monotonen Kopfnickriffs, stets versehen mit einem leicht avantgardistischen Unterton und schließlich abgerundet mit der nötigen Portion an "Lass es einfach raus"-Dreschteilen schaffes es Delilah jedes mal wieder auf`s neue, gleichzeitig Hirn und Herz anzusprechen, um direkt danach das ach so angenehme Magenstamperl nachzusetzen. Delilah-Konzerte sind niemals fad, und wer diese Band versäumt, der hat ein Rad - ab. Unbedingt kommen!