sidcore

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gungatz
isaiah
torn in my pride
Donnerstag, 27.03.2008
sidcore

Das Konzert ist leider ABGESAGT!!!

ISAIAH und TORN IN MY PRIDE haben wegen eines Autounfalls ihre Tour beenden müssen.

Seit 2006 werken die fünf Jungs von Gungatz (übrigens alle im bordercross-Kollektiv aktiv) an neuen und eigenen Songstrukturen um sich vom Punk-Müll der uns heutzutage gefüttert wird abzusetzen. Doch gehts hier um Punk? Attitüde - JA, Musik - unter anderem, im großen und ganzen aber wirklich scheißegal! Beschreiben tun sie sich selber schon als Hardcorepunk-Band, doch die Entwicklung hat so manche Überraschungen hervorgebracht. Nicht erst seitdem ein neuer Sänger dazugestoßen ist, wagt sich das Quintett in neue Gefilde.

Die Band Torn In My Pride wird uns das Fürchten lehren, ohne Zweifel ist dies eine der wütendsten Combos auf diesem Planeten. Das fünfköpfige Monstrum kann auch ohne Zweifel als blastbeatende Dampfwalze durchgehen. Wer Bands wie Ed Gein oder Phoenix Bodies mit einem guten Schuss Daughters über alles lieb hat, muss unbedingt an diesem Abend vor torn in my pride in die Knie gehen. Die Band ist übrigens („höchstwahrscheinlich“) mit neuer EP auf Swarm on Nails Records unterwegs. Sie bezeichnen ihre Musik selbst als „grindigen Hardcore mit melodramatischen Popstrukturen.“
Als letzte Band des Abends stehen Isaiah (auch aus Belgien) auf der KAPU-Bühne.

Der Sound der 5 Jungs aus Liege erinnert an mid-90ies-Bands aus dem Ebullition Umfeld (Orchid, Portraits of Past), oder an noch bestehende wie Amanda Woodward oder Aussitot Mort.

Dynamik wird großgeschrieben und so stehen atmosphärische, ruhigere Parts im ständigen Wechselspiel mit chaotisch-brachialen Schreipassagen, die euch die Haare zu Berge stehen lassen werden. Wer bei dieser Band seinen Kopf nicht zum schwingen bringt, hat entweder eine sehr seltene Krankheit oder einfach keine Ahnung von Musik.