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Sonntag, 12.11.2006

"Letzte Hoffnung Spanien. Protokolle einer Odyssee"

REGIE / Directed by Karin Helml und Hermann Peseckas

BUCH / Script Karin Helml, Hermann Peseckas

KAMERA / Cinematography Hermann Peseckas



1936 - 1939. Während halb Europa im Faschismus versinkt, wehrt sich die spanische Republik gegen den militärischen Putsch unter Franco. Die spanischen und österreichischen Protagonisten der Doku, alle damals blutjung, nehmen aktiv an der bewaffneten Verteidigung der Republik teil.



Anhand persönlicher Anmerkungen und größtenteils privatem Fotomaterial beschreiben die Protagonisten der Doku ihre Erlebnisse im Spanischen Bürgerkrieg und die darauf folgende Odyssee quer durch Europa.

Alle 6 auf republikanischer Seite Kämpfenden hatten sich freiwillig und blutjung dem Kampf gegen den Faschismus in Spanien verschrieben, darunter 4 Österreicher mit sozialdemokratischen Wurzeln, geprägt von der Diktatur des Austrofaschismus seit 1934. Auf teils abenteuerlichsten Wegen und illegal zogen sie nach Spanien, um sich den Internationalen Brigaden anzuschließen und dem Faschismus, in den halb Europa bereits versank, endlich eine Niederlage zu bescheren. Die beiden spanischen Protagonisten erlebten den Putsch des Militärs unter Franco im Juli 36 als junge Burschen in Madrid und traten den Milizen bei.Ihre Schicksale und Wege glichen sich nach dem verlorenen Krieg 1939 und der Flucht über die Grenze nach Frankreich immer mehr an. Sie kamen gemeinsam mit insgesamt 100 000en republikanisch gesinnten Spaniern (Männern, Frauen, Kindern und geschlagenen Soldaten) in die Auffanglager in Südfrankreich, hinter Stacheldraht. Dort begann eine jahrelange Odyssee durch französische Gefangenenlager und Arbeitskompanien, die schließlich mit der Auslieferung an Nazideutschland endete.