roots, bloody roots

roots, bloody roots
Bastard Sons of Johnny Cash
DJ Flex Your Head
Sonntag, 19.03.2006
roots, bloody roots

„If you don´t like Hank Williams, honey, you can kiss my ass!“ (Kris Kristofferson)

Dieses Zitat könnte man natürlich auch auf den Man in Black beziehen, der zur Zeit, durch das Golden Globe prämierten Movie „Walk the Line“ , ja wieder in aller Munde ist.

Wobei es das Cash Biopic , trotz eines hervorragend agierenden Joaquin Phoenix, nicht annähernd schafft die Ambivalenz und innere Zerissenheit eines Johnny Cash, abseits gängiger Hollywood-Klischees, wirklich überzeugend darzustellen.

Auch die BASTARD SONS OF JOHNNY CASH aus San Diego, Californien berufen sich
nicht nur namentlich auf die am 12.September 2003 verstorbene Country-Legende.
Mark Stuart, Sänger und Songwriter der Gruppe, stand vor den Ruinen seiner alten Punkrock-
Band. Im Traum kam er auf den Namen „Bastard Sons...“, es wurden erste Shows gespielt und Johnny`s einziger und rechtmäßiger Sohn produzierte das Debutalbum der Band. Es kam wie es kommen musste, der Meister höchstpersönlich wurde Fan und gab kurz vor seinem Tod der Band die Absolution, den Namen in der Art zu verwenden.

Die BASTARDS verstehen es auf erfrischende Art und Weise dem Country & Western Genre mit dem nötigen Verve zu begegnen. Gleichzeitig vernachlässigen sie dabei, trotz Punkrocksozialisation, niemals ihre traditionellen Country-Roots. Ihre Road-Movies im Song Format behandeln all die klassischen Mythen und Stereotypen des amerikanischen Südwestens, die man sich von einer Combo mit so einem Namen auch erwartet: endlose, staubige Highways in Arizona, John Ford-Westernlandscapes, malerische Cinemascope-Sunsets, Route 66-Romantik, Whiskey, El Paso und Schusswechsel in Reno.

Das neue Album „Mile Markers“, hin und hergerissen zwischen, feinsten Americana Heart & Soul Balladen, Tex Mex Stompern und klassischem Outlaw-Country Rock in der Tradition von Waylon Jennings und Co., zitiert fleißigst aus dem einschlägigen musikalischen Fundus. Von Poinieren wie Jimmie Rodgers, Hank Williams, über Legenden wie Merle Haggard und Willie Nelson bis zu neueren Vertretern des Alternative Country wie Steve Earle oder Ryan Adams. Storys about Love, Lost & Leaving, staubtrockene Arrangements und Steelguitars mit dem gewissen Twaang, sind genau die richtigen Zutaten für ein feuriges Sonntags-Barbecue im Tex Mex Style, welches uns die BASTARD SONS OF J. CASH auf ihrer ersten Europa-Tournee präsentieren werden!

If you ain`t country, you ain`t shit!