der frosch im heissen wasser

der frosch im heissen wasser
Martina Berger
Donnerstag, 09.12.2004
Co-Veranstalter:
der frosch im heissen wasser

anschliessend Ausstellungseröffnung „LIFE:CUT“ im 1. STOCK



nr three - "Der Frosch im heissen Wasser"



Die Welt steht uns offen, es liegt an uns (?) unsere Träume und Wünsche
in die Wirklichkeit umzusetzen. Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied.



"(...)Dabei wird die Verantwortung für Erfolg oder Scheitern zunehmend
beim Individuum gesehen, wodurch Konkurrenzdenken und Entsolidarisierung
sich verschärfen“(vgl. U. Beck, Risikogesellschaft, 1986)
Einer der Grundgedanken des Neoliberalismus ist, dass das Weglassen von
gesetzlichen Regelungen zur größtmöglichen Freiheit des einzelnen führen
soll. Realität ist jedoch vielmehr, dass wir permanent mit
„IdealBildern“ konfrontiert werden, mit denen wir uns vergleichen
"müssen" bzw. mit denen wir verglichen werden – schaffen wir es nicht,
diesen Bildern zu entsprechen, landen wir sehr schnell am Rand der
Gesellschaft.

Zu guter letzt würde ich noch gerne auf den Begriff des öffentlichen
Raums eingehen:

Was ist öffentlicher Raum? Welche Möglichkeiten gibt es, den Zugang zum
öffentlichen Raum bewusst zu Regulieren bzw. bestimmte Personengruppe
von der Nutzung auszuschließen? Militarisierung des öffentlichen
Raum(Videoüberwachung, Polizei, private Sicherheitsdienste,
Neighbourhood Watch Programms, Gated Communities,---)



„Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu erlangen, wird weder Sicherheit
noch Freiheit verdienen.“ (Benjamin Franklin)


Martina Berger: geb. in Linz 1977, Studium der MK Bildhauerei von 1997 -
2002 (Diplomarbeit "Intime Öffentlichkeit")

2002: Linz Kultur Auslandsstipendium für London; derzeit Kostümbildnerin

im Theater Spielraum, Wien


danach Kapu Benefizreihe in der DRUZBA