Hoi de Jausn.

Hoi de Jausn.
Erich Klinger
Freitag, 11.06.1999

"Mama hoi de Jausn, der Kirag faungd ao"

im ersten teil meines auftrittes: einleitung (nona),
bezugnahme auf den titel der veranstaltung. aus den
archiven der disharmonie: einschlägiges liedgut in
konzentrierter wiedergabe, von "idol" bis
"geisterbahnballade".
eine spielszene.

teil zwei: querschnitt, auch erstmalige darbietungen
beinhaltend. texte. lieder - "herbert von regau"
beispielsweise. spielszenen - "der hase läuft über das
feld". "schwarzes hörbild". "wie oid samma denn"
(Arbeitstitel).

jeder beschreibung spotten. kabarett hat in der kapu nichts
verloren. welche schublade hätten wir denn gerne:
verbrunzte heimatkunst, die suppe der einfalt auslöffeln,
unbemerkt verblöden und dabei folgerichtig keinen schmerz
fühlen.

*1959/Linz bis Urfahr über ...../zahlreiche Haupt- und
Nebenschauplätze. Zuletzt: Konzeption und Betreuung der
Lesungsreihe "Literatur ist kein (kain) Männerbetrieb".
Vortrag über Milena Jesenská. An der Seite von Alenka Maly
Hauptdarsteller in Edith Staubers Film "Schwierig".
Organisation und Betreuung der GAV-Veranstaltung "Moch kane
Tanz, Pepi!" nebst Herausgabe der Anthologie
"fortbewegung". Punktuelles Ätherrauschen bei Radio FRO:
Portrait im Probelauf. Gespräch mit LR Haider. Studiogast
bei G. Ritter - Stichwort ÖBB. Anfängliche Beitragsauswahl
für "Literatur in Kürze". Moderation der
IG-AutorInnen-Sendung.

Flyer / Plakat
Hoi de Jausn.