Fotos von der Podiumsdiskussion

"Ohne eine lebendige Kunst- und Kulturszene ist die Kulturstadt Linz nur eine leere Floskel. Deshalb protestieren und diskutieren wir"

 

Unter diesem Motto fand am 18.November 2011 eine Podiumsdiskussion im Keplersalon statt.

 

Fotos dieser Veranstaltung gibts hier:

http://www.kapu.or.at/content/podiumsdiskussion_die_neue_lightkultur_kep...

Lightkultur update

Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Dobusch und Finanzstadtrat Mayr erntete eine Freie Szene Delegation mit u.a. Flip Verständnis und Zuspruch. Konkrete finanzielle Zusagen gab es nicht, aber zumindest konnte das angebliche Missverständnis auf Verwaltungsebene über die Pangea Förderung aufgeklärt.

Auf Initiative von Daniel Friesenecker startet eine Blogparade zur Frage: “Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?”. Dazu wird es demnächst auch einen Beitrag in diesem Blog geben.

http://theangryteddy.com/2011/11/blogparade-was-wurde-der-gesellschaft-o...

Ganz groß berichtet FM4 über unsere Kampagne: http://fm4.orf.at/stories/1691041/

Doch keine Streichung der PANGEA Basisförderung

"Laut Stadt Linz handelt es sich bei der am Montag durch die Verwaltung mitgeteilten Streichung der Jahresförderung von PANGEA in der Höhe von 10.000 Euro um ein - wörtlich - "Missverständnis". PANGEA bekommt diese Basisförderung und kann damit erst einmal so weitermachen wie bisher und positiv ins Jahr 2012 blicken."

http://www.pangea.at/drupal6/good-news-very-good-news

 

 

Streichung der Förderung für Pangea


Einen weitereren Anschlag auf die Freier Szene stellt die Streichung der Förderung für die interkulturelle Medienwerkstatt Pangea dar. Wir schließen uns dem Protest dagegen an!

http://diesenreiter.at/warum-streicht-die-sozialstadt-linz-die-foerderun...

Lightkultur im Radio

Ein ausführliches Gespräch mit KAPU Obamnn Flip zur Kampagne "Lightkultur" und zur Lage der KAPU auf Radio Fro:

http://cba.fro.at/52174

Die große Light-Show am 12.Nov

Bei der Protestaktion "Die große Light-Show" am 12.Nov präsentierte die KAPU ein Kunst- und Kulturerlebnis der besonderen Art. Der prekären Lage der Freien Kunst- und Kulturszene entsprechend war das Gebote eher dürftig:

Videos von DorfTV:

 

http://dorftv.at/node/2905


http://dorftv.at/node/2908


http://dorftv.at/node/2905

 

http://www.youtube.com/watch?v=pTB7o3aekkw

Fotos:

 

http://www.kapu.or.at/content/2011_11_12_die_grosse_lightshow_landstrasse

 

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.245670515489727.59499.123006177...

http://www.flickr.com/photos/christiandiabl/sets/72157628117093418/


KUPF-Sendung zur großen Light-Show an der Landstrasse (bereits ausgestrahlt im FRO, FRS, FRF, bB138):

http://cba.fro.at/52067

Video
See video

Offener Brief an Vizebürgermeister Dr. Watzl

Linz, am 17.10.2011

BETREFF: LINZ VERENDET – OHNE FREIE KULTUR!  

Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister Dr. Watzl,
 sehr geehrte Damen und Herren,

es ist wieder einmal Krisenzeit! Diesmal haben die Auswirkungen der Finanzkrise auch Österreich erreicht, in Linz in Form der Swap-Affäre. Unter deren Eindruck wurden erste Einschnitte im städtischen Budget vorgenommen, weitere sind zu befürchten. Doch für diese Krise zahlen wir nicht!
Dass die Kultur ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leistet, wissen wir aus vielen Sonntagsreden und Ansprachen. Doch wenn am Montag die Budgets erstellt werden, scheinen die hehren Worte schnell vergessen, denn die Linzer freie Szene leidet unter der extremen Budgetnot. Nicht erst seit der jüngsten Krise, sondern seit 2004 stagniert das der freien Szene zuordenbare Budget. Der Anteil der freien Szene am gesamten Kulturbudget beträgt derzeit circa 2,7%, in absoluten Zahlen müssen sich die mehr als fünfzig Kulturinitiativen und hunderte KünstlerInnen 1,2 Millionen Euro teilen. Und das in einer Zeit, in der Linz kulturell aufblüht – fast monatlich gründen sich neue Kulturinitiativen, deren InitiatorInnen mit viel Elan und Engagement das Leben in dieser Stadt bereichern!
Auch die Hoffnung, dass es nach dem Kulturhauptstadtjahr im Sinne der Nachhaltigkeit zu nennenswerten Verbesserungen der finanziellen Ausstattung der freien Szene Linz kommt, hat sich leider zerschlagen. Nur bei stadteigenen Kulturinstitutionen konnte und kann man eine anhaltende Investitionsfreude beobachten. Doch man darf nicht vergessen, dass der Nährboden für neue KünstlerInnen, für junge KulturarbeiterInnen weniger die großen Häuser sind, sondern vielmehr eine vielfältige lokale Kulturszene. Und dass Kultur für Alle nicht nur das Feuerwerk am Ende der Klangwolke bedeutet, sondern vielmehr im selbstbestimmten Arbeiten in freien Kulturinitiativen ihren Ausdruck findet.
Sei es die junge, preisgekrönte Kulturinitiative junQ.at, deren ohnedies geringe Subvention von 1.500 € auf 1.000 € gekürzt wurde, sei es die vielfach ausgezeichnete Aktionsgemeinschaft Social Impact, deren Subvention von 8.000 € um mehr als 50% gestrichen wurde, sei es die Linzer KAPU, die sich schlicht wegen inflationärer Kostensteigerungen ihr Magazin Kapuzine nicht mehr leisten kann, sei es das Ende des Szenemagazins spotsZ, sie alle stehen stellvertretend für die prekäre finanzielle Lage der freien Szene Linz. Besonders die Bereiche Musik, Video, Tanz, Theater und neue Medien haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, doch den vielen jungen Initiativen und KünstlerInnen wurden keine adäquaten Fördermittel in Aussicht gestellt.
Die Diskrepanz in der Entwicklung des Kulturbudgets der letzten vier Jahre ist augenscheinlich. Das gesamte Kulturbudget ist in dieser Zeit um mehr als 50% angestiegen, während sich das Budget der freien Szene unterhalb der Inflationsgrenze entwickelt hat:

Weiters ist unverständlich, warum manche Kulturvereine erst im Spätsommer, acht Monate nach der Einreichung ihrer Förderanträge Zu- oder Absagen bekommen. Dadurch haben die Kulturinitiativen keine Planungssicherheit, müssen immense Zinsforderungen an die Banken zahlen und gehen als Privatpersonen hohe finanzielle Risiken ein. Weiters ist auch die Streichung von Förderprogrammen wie der CD-Förderung ohne Rücksprache mit den Betroffenen ein Schlag ins Gesicht all jener KulturarbeiterInnen und MusikerInnen, die der Musikstadt Linz ihre Identität verleihen.
So kann es nicht weitergehen! Wir fordern daher eine sofortige Maßnahme zur Sicherung der freien Szene, um die schlimmsten oben genannten finanziellen Engpässe zu beheben. Mittelfristig, bis spätestens 2015, fordern wir eine schrittweise Erhöhung des Anteils der freien Szene auf 5 % des Kulturbudgets, oder in absoluten Zahlen ausgedrückt auf mindestens 2,3 Millionen Euro. Weiters fordern wir in Zukunft eine für die Verwaltung verpflichtende Behandlung der Förderanträge innerhalb von 3 Monaten und die Auszahlung von 3-Jahresvertrags-Förderungen unabhängig von der Abrechnung des Vorjahres.
Wir sind zu Gesprächen bereit und bitten Sie um einen gemeinsamen Verhandlungstermin mit VertreterInnen der Freien Szene Linz.

Kapuzine vorübergehend eingestellt

Dieser Herbst wird der Erste seit 1987 sein, in dem es kein gedrucktes KAPUzine geben wird. Diesen Entschluss hat die Betriebsgruppe des Kulturvereins KAPU aus folgenden Gründen gefasst:
-Die Förderung der KAPU seitens Stadt und Land wurde seit 10 Jahren nicht mehr angepasst.
-Durch steigende Fixkosten und Inflation bedeutet das einen jährlichen Realverlust.
-Mittlerweile ist die Situation die, dass der Verein unbedingt Geld sparen muss und das KAPUzine ist ein großer Posten.
-Wir haben dieses Dahinwursteln mehr als satt und wollen mit diesem Schritt ein deutliches Zeichen setzen, dass die Situation nicht mehr zu akzeptieren ist.

Somit wird das traditionelle Zine für die nächsten beiden Ausgaben eingestellt und das freiwerdende Geld für Strukturkosten verwendet.
Die KAPU ist aber bei weitem nicht der einzige Kulturverein, der 2 Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr zu Streichungen gezwungen ist. Linz hat offenbar vergessen wie sehr die Stadt vom Imagewandel zur Kulturstadt ökonomisch profitiert. Die kleinen Initiativen und das kreative Potential der KunstunistudentInnen sind das Salz in der Suppe. Großevents alleine werden dieses Konzept nicht aufrechterhalten können. Die Summen um die gestritten wird sind minimal und einer Kulturhauptstadt nicht würdig. Die ständig fortschreitende Ausdünnung der Freien Szene hat ein unerträgliches Ausmaß erreicht und deshalb wenden wir uns mit unserer Herbstkampagne „Lightkultur“ an die Öffentlichkeit.
Kulturverein KAPU

Die neue Lightkultur

Die KAPU - Kampagne "Die neue Lightkultur" steht im Herbst 2011 im Zentrum unserer Aktivitäten. Die finanzielle Lage der KAPU sowie zahlreicher anderer Freier Szene Initiativen ist katastrophal. Deswegen wenden wir uns an die Öffentlichkeit, um auf diesen Missstand, der gerade für eine Stadt, die sich als Kulturstadt bezeichnet, unwürdig ist.

 

9. TTT am FR 7.10. "Auswärtsspiel in da Stadtwerkstatt"


Am Fr 7.Oktober wird die Kapureske TischTennisFraktion "black devil and the cranes" das erste Auswärtsspiel in und gegen die Stadtwerkstatt bestreiten. Gespielt wird ein offenes Turnier im Einzel und Doppel, an dem jeder teilnehmen kann, der sich bis 17.45 im Saal/ 1.Stock anmeldet. Davor wird eingespielt. Schläger & Bälle sind vorhanden.
Im I.S.K.E.V.-Vereinscup werden mit 4 Einzel- und 1 Doppelspiel die Sieger ermittelt. Dem Sieger strahlen die Sterne!


ab 17.00 Aufbau und Einspielen
17.45 Auslosung
18h Spielbeginn Einzel/ Doppel/ Vereinscup
im Anschluß an die Finali:  offenes Ringerl - es gibt Zirbnschnaps!

Für das kulinarische Wohl sorgt Mike, an der Bar die Stwst und Mr. Well programmiert den ipod.


TischTennis-Profis, -Laien, -Armateure, -Liebhaber, -Nostalgiker, -Zuschauer.....alle herzlichst Willkommen !!!


Es freuen sich "black devil and the cranes"